AR Premium - nicht Premium ?
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vor 1 JahrWertes AR- Team,als langjähriger und begeisterter AR Leser veranlasst mich die letzte AR „Premium“ Ausgabe 5 nun doch dazu, diese Zeilen zu verfassen, zudem meine Hoffnung auf einen ganzseitigen Leserbrief in der nächsten AR gegen Null tendiert. Als geborener „Alfista“ und Sammler von „Rostlauben“ dieser Marke, hat mich das hinreissend gestaltete Cover schon in der Verkaufsstelle beträchtlich erregt, der letzte Absatz im Vorwort hat meine Vorfreude auf die Titelstory „100 Jahre Alfa Romeo“ zusätzlich angefeuert. Es war nicht leicht ein sonniges Plätzchen zu finden, um bei einem Espresso und einer extra dafür erworbenen Schachtel Muratti auch stilgerecht eure Story gierig einzusaugen. Nach Genuss des Heftes schritt ich relativ downgesized von dannen, um die Inhalte etwas sacken zu lassen.Danach mein ernüchterndes Fazit: Hätte ich in grauer Urzeit meine Maturaarbeit in dieser Form abgeliefert, hätt´ ich mir eine glasklare Themenverfehlung eingefangen, nebst unvollständiger Inhalte etc. Wär ich eineinhalb Jahrzehnte früher zur Reifeprüfung angetreten, hätt´s für das ganze eine Watschen ins kahl rasierte Genick gegeben. War nicht alles gut früher. Aber back to topic: Einleitend wirklich gut recherchierte Fakten zur Entstehung der Marke Alfa Romeo, mit interessanten Details und Seitenblicken. Über eineinhalb Seiten wird dann durchaus ansprechend bis zur Großserienproduktion Anfang der 60iger referiert, um dann fortführend innert 3-4 Absätzen im komprimierten und hochbeschleunigten Modus die nächsten 25 Jahre bis zur Fiat Übernahme abzuhandeln. Beim Lesen ist einem schwindelig geworden. Endlosspiralschleife vor dem geistigen Auge. Immerhin gratis.Der in den letzten Absätzen enthaltende wüstengleich karge Informationsgehalt wurde von einer überwältigend gewichtigen Oberflächlichkeit der fragmentösen Darstellung geradezu niedergemäht.Sechs Seiten weiter begann die Spalte mit dem Jahr 1983 und meine aufkeimende Hoffnung nun doch noch über die letzten Dekaden des vergangenen Jahrtausends gut unterhalten zu werden, wurde nach 70-sekündiger geistiger Inhalation der besagten Spalte, in Grund und Boden betoniert. Eine Berg- und Talfahrt auf kürzestem Raum, beginnend mit den berechtigterweise genannten Missgeburten weiter talabwärts fahrend, um dann steil aufwärts und am Gipfel angekommen, die neuen, aktuellen Mainstream-Modelle mit einem Jubelsatz zu huldigen. So in etwa stelle ich mir die ersten Versuche eines jungen, aalglatten Alfa Romeo Marketing-Schnösels vor. Perverse Vorstellung irgendwie.Die abschließenden Zeilen über den Alfa SZ sind als Quantensprung zwar nett, weißen aber inhaltlich schon markant zu viele Fehler und falsche Zahlen auf. Setzen. Ungenügend !Ob dann die allerletzte Seite mit dem Titel „Rost aus vollen Rohren“ der ideale Abschluss im Verhältnis zur liebreizenden Storybeschreibung sein mag, vermag ich, ob meiner journalistischen Inkompetenz nicht zu beurteilen, ich persönlich musste mir jedoch den „rostfahlen“ Beigeschmack umgehendst mit Power-Menthol aus dem Rachen gurgeln.Dazwischenliegende fünf lange Seiten retrospektiviert der Autor seine Erfahrungen mit der Marke Alfa Romeo. Nett, locker und blumig zu lesen, nur für mich eine absolute Themenverfehlung. In gestrengen Netforen würde ich dafür unter dem Vorwand „off-topic“ lebenslang rausgekickt werden. Diese Geschichten wünschte ich mir in einer Rubrik irgendeiner AR- Ausgabe, und würde solches dort auch sehr begrüßen. Im gegenständlichen Zusammenhang deplaziert.Die Historie der Marke Alfa Romeo bietet so viel Themenstoff, um diese fünf Seiten locker zu füllen, speziell der hier nahezu ignorant behandelten Jahre 65´-90´. Ohne den Leser mit trockenen Daten und Fakten füttern zu müssen, gäbs interessante, innovative, heitere und auch dramatische Inhalte zu vermitteln und unzählige Hintergründe auszuleuchten. Dies vermisse ich in der selben Form und Intensität, wie den wöchentlichen Lottoschein mit sechs richtigen Kreuzen. Ad hoc könnte ich ein Reclam Hefterl auswendig mit diesen Themen füllen.Mehr symbolisch konnte man vor einiger Zeit aus Audi - Kreisen vernehmen, dass man Millionen für die Alfa Romeo Historie zu bezahlen bereit wäre, nur um damit im Handumdrehen die investierte Summe um den Faktor x multipliziert wieder einzusacken.Dererlei Schwänke beschreiben wohl am Besten das Potenzial der Markenhistorie, wenn auch von der Konzernmutter FIAT von fabulöser Sturheit und Konsequenz wegignoriert, hat für Fremdmarken der Tellerrand oft nur Espressotassenformat. Und speziell die Autorevue hatte für mich seit jeher sehr kleine, wenn gar keine Tellerrandperspektiven. Von rosaroten Sehgestellen ganz zu schweigen.Meine vorstehend dargestellten Inhalte stellen ausschließlich meine persönlich reflektierte Meinung dar, ich vermag es mir nicht anzumessen, Autoren oder Redaktionen und deren Niederschriften in direkter Form in Frage zu stellen. Dazu fehlt mir jedwede Kompetenz und jegliche Information bzw. Hintergrundwissen, die Atikel in dieser Form entstehen lassen. Für jeden normal interessierten Leser mit Sicherheit eine informative, durch den „Offtopic“ auch gelockerte Geschichte, der sich ob seines Oberflächenwissens in seinen Vorurteilen gegenüber der Marke Alfa Romeo bestätigt sieht. Der geneigte Alfista, und derer gibt es gar nicht wenige hierzulande, jedoch schreitet mit großer Erwartungshaltung einem ansprechenden Artikel der AR entgegen, und wird relativ enttäuscht. Eben weil er das hohe Niveau der Auto Revue an der Auto Revue misst.Und diesmal sogar mit Menthol gurgeln musste.In diesem und auch generellem Sinne Alfistische Grüße
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vor 1 Jahr
...und nicht mal ein bild vom SZ....hätte auch gut zu den fluchtautos gepasst...
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vor 1 Jahr
apropos...das ultimative fluchtauto, der lancia delta intergrale hat gefehlt...macht mich traurig...da war doch mal ein artikel in der autorevue anfang der neunziger?
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vor 1 Jahr
Alfa ist fad - ich bin für die Flucht vor der Marke Alfa Romeo.
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vor 1 Jahr
alfa = arna !
da weiß man was man hat... -
vor 1 Jahr
AR ist keine Alfa Clubzeitung, so sehr ich die Marke Alfa verehre.....ich habe diese Ausgabe verschlungen und war im großen und ganzen befriedigt
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vor 1 Jahr
Das absolut nichts mit Clubzeitung zu tun.
Der Artikel ist größtenteils miserabel recherchiert, schlecht aufgebaut, unvollständig und absolut Themenverfehlt.
Soweit der Kerngehalt meines Romans, für jene die nicht den vollständigen Zugang dazu fanden. -
vor 1 Jahr
maldini hat geschrieben: Das absolut nichts mit Clubzeitung zu tun.Der Artikel ist größtenteils miserabel recherchiert, schlecht aufgebaut, unvollständig und absolut Themenverfehlt. Soweit der Kerngehalt meines Romans, für jene die nicht den vollständigen Zugang dazu fanden.
...das ist deine persönliche Sichtweise der Story und da wir gottseidank alle freie Seelen und unterschiedliche Autoliebhaber sind wird nicht jeder den selben Zugang wie du zu dieser Ausgabe haben.
Ich persönlich war von der Story und dessen Still vollauf zufrieden, das liegt aber auch daran das ich keine trockene Faktenaufstellung auf 20 Seiten Alfa in der AR erwartete ....!
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vor 1 Jahr
also ich finde, dass dieser AR PREMIUM einfach das gewisse etwas fehlt, wirkliches premium gefühl kommt nur bei den fotos des RCZ auf und da ist der Artikel dafür ziemlich kurz geraten, irgendwie konnte mich die ausgabe einfach nicht begeistern und so geht es mir in letzter zeit auch immer öfter mit den "normalen" AR-ausgaben.
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vor 1 Jahr
Hab mir diese Ausgabe auch geleistet, allerdings hätte ich mir über Alfa auch mehr erwartet. Ich brauch auch nicht 100% genau recherchiert & Co, jedoch sieht es so aus als hätte man bei dem Entwurf zwei Doppelseiten über die wichtigsten Modelle und Jahre entfernt.
Das sie rosteten weiß eh schon jeder von den Stammtischen, das wäre anders auch gegangen als am Schluss noch explizit darauf hinzuweisen .
Jedoch das die schon früh wesentlich weiter in der Entwicklung und Austattung Ihrer Fahrzeuge waren genau das blieb den Lesern - die nix mit Alfa anfangen können - verborgen.
Naja. Tschad.Oder waren wir von frühen AR's schon so verwöhnt? Ich denke schon.