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VW Projekt XL Sport – Ducati meets Zigarre

Auf Basis des XL entsteht derzeit ein Sportwagen. Das Projekt XL Sport. Ducatimotor trifft Leichtgewicht.

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Volkswagen arbeitet gerade an einem dritten Marketingcoup. Der erste war der VW XL1. Das Auto ist die Zuspitzung aller bekannten Spritspartechnologien und kommt als Kleinstserie auf den Markt. Der zweite Knaller war der Kauf von Ducati. AMG hatte jahrelang mit dem italienischen Motorradhersteller zusammen gearbeitet und plötzlich gehört der zum Volkswagen-Konzern. Coup Nummer drei soll eine Kombination aus den ersten beiden werden: Projekt XL Sport. Ein Sportwagen der auf dem XL1 basiert aber einen Ducati-Motor unter der Haube hat.

VW Projekt XL Sport Motor Ferdinand Piech 2 VW Projekt XL Sport – Ducati meets Zigarre

Vor allem weil die Bauteile für den Hybridantriebe rausfleigen.

Kern der Idee ist, einen Extremsportler auf die Straße zu bringen, der seine Konkurrenz in Sachen Spritverbrauch geradezu demütigt. Nach entsprechenden Karosserieumbauten wiegt das Projekt XL Sport deutlich weniger als 795 Kilogramm, erklärt Ferdinand Piëch bei einer Vorlesung an der Uni Wien. Was vor allem daran liegt, dass sämtliche Teile rausfliegen, die für einen Hybridantrieb gebraucht werden.

Projekt XL Sport mit Ducati-Motor

Denn das Projekt XL Sport hat einen Ducati-Motor unter der Haube. Den aus der Panigale. Soll heißen: 190 PS (bei 10.750 Umdrehungen) und 123 Newtonmeter (bei 9.000 Touren) aus 1.200 Kubikzentimetern. Verhandelt wird die Kraft vom Doppelkupplungsgetriebe aus dem Konzern – ergänzt um ein Zwischengetriebe mit der Untersetzung 2:1. Für die Nebenaggregate wie Klimakompressor und Generator wird der Motor noch um einen Riementrieb erweitert.

VW Projekt XL Sport Karosserie Ferdinand Piech VW Projekt XL Sport – Ducati meets Zigarre

Das Modell wird leichter sein als der XL1 (795 Kilogramm).

Auch beim Projekt XL Sport darf davon ausgegangen werden, dass es sich um eine Plattform für Forschung und Entwicklung handelt. Eine Serienversion darf man in den kommenden Jahren sicherlich nicht erwarten. Da die Entwicklung durch den XL1 als Basis aber schon relativ weit sein dürfte, werden wohl bald erste harte Fakten kommen. Der Verbrauch und die Fahrwerte zum Beispiel. Oder der Preis für ein Modell der Kleinstserie.

 

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