Dacia Lodgy

Muss halt sein

So sieht sie aus, die Erweiterung des Dacia-Portfeuilles.

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Ehrlich: Schön ist dieses Auto nicht. Tatsächlich ist es ganz schön hässlich, auch in Natura. Aber die Talente des Dacia Lodgy werden nicht auf Schönheitswettbewerben offenbar, sondern im Alltag. Er wurde für das echte Leben gebaut und hat dafür auch einiges mitbekommen.

1. Er ist billig
4,5 Meter Kompaktvan für 9.990,- Euro sind eine steile Ansage. Ausstattungsspezifikationen und die weiteren Preise sind leider noch nicht bekannt.

2. Er ist sicher
Das Wichtigste zuerst: ESP ist Serie. Ansonsten wird der Lodgy, ähnlich wie die anderen Dacia-Modelle, wohl keine Bestnoten beim Euro-NCAP einfahren, aber allemal ausreichend passive Sicherheit bieten.

3. Er hat Platz
827 Liter Kofferraum bei fünf aufgestellten Sitzen, 2617 Liter Kofferraum bei zwei Sitzen und immerhin noch 207 Liter bei voller Besetzung. Gehen Sie mal in die Garage, Ihren Touran abmessen.
Der Sitzkomfort ist, wie bei Dacia üblich, auf der guten Seite. Weich, doch wohlgebettet. Auch die zweite Reihe braucht nicht zu meckern, die letzte Bank geht naturgemäß Richtung Holzklasse. Aber hey, zwei Cupholder in jedem Radkasten!

4. Er hat sogar Technik an Bord
Erstmals gibt es in einem Dacia ein großes Touchscreen-Navi, natürlich zum Knüllerpreis: 450,- Euro, und das Gerät kann die Karte sogar in 3D animieren. Außerdem sind erstmals Tempomat und Einparkhilfe erhältlich.

5. Er hat moderne Motoren
Natürlich gibt es den unzerstörbaren 1,6-Liter-Benziner weiterhin. Als Alternative wird jedoch auch der aktuelle TCe-Turbomotor aus Clio, Mègane und Scenic angeboten, mit 115 PS und Direkteinspritzung. Auf der Dieselseite wartet Bewährtes: 90 oder 110 PS, serviert vom 1,5-Liter-dCi.

Erhältlich ist der Lodgy ab Juni. Halten Sie die Augen offen (auch wenn’s schwer fällt).

 

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