Es gibt zwei Werte, an sich die Existenzberechtigung des Lamborghini Sesto Elemento festmachen lässt. Zwei Kernpunkt, sozusagen. Der eine wäre einmal das Gewicht: unter tausend Kilo verspricht der Hersteller. Erreicht werden soll das, indem man den Sesto Elemento zu einer Versuchrakete in Sachen Leichtbau macht und ihm jede Menge Karbon spendiert.
Kernkompetenz zwei ist die Beschleunigung. Nur 2,5 Sekunden braucht der Kleinserien-Lambo für den Spurt auf Tempo 100. Damit ist er ebenso schnell wie der Konzernbruder Bugatti Veyron. Der hat aber doppelt so viel PS. Denn der Sesto Elemento bekommt „nur“ den 570 PS starken Zehnzylinder aus dem Gallardo. Die Höchstgeschwindigkeit wurde noch nicht ausgetestet. Vage Aussage: deutlich über 300 km/h.

Derzeit befinden sich Prototypen in der Testphase. Rund 20 Stück sollen gebaut werden, die Auslieferung beginnt im dritten Quartal 2011. Kostenpunkt: rund zwei Millionen Euro (pro Stück).
Auf dem Autosalon in Paris stand der Italiener noch als Concept Car und bestand dort größtenteils aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Neben einem Großteil der Außenhaut und dem Monocoque waren aus Teile des Antriebsstranges aus CFK.
Zum Schwelgen:
Mit dem Lambo auf dem Autoreisezug: